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Yoga - Ein neues Kapitel der Heilkunst?

Endlich erkennen Mediziner, wie das Bindegewebe unserer Gesundheit dient. Und dass es die seit langem gesuchte Erklärung liefert, warum Akupunktur oder Yoga gegen Schmerzen helfen.

Warum helfen Massagen, Akupunktur und Yoga gegen Schmerzen? Eine Antwort liefert die Faszien-Forschung

Warum ist das Bindegewebe für unser Wohlbefinden so wichtig?

Ganz einfach: Bindegewebe befindet sich überall in unserem Körper. Es durchzieht alle Strukturen, Muskeln, Gelenke, Herz, Lunge... Es ist ein gigantisches Kommunikationssystem, gespickt mit Schmerzrezeptoren und Sensoren. Manche Wissenschaftler sprechen sogar von einem (Sinnes)-Organ. In ihm befinden sich nicht nur Nervenzellen, sondern Kollagen-produzierende Zellen oder auch Immun- und Fettzellen. Ein kleiner Kosmos im Körper. Da ist es nicht verwunderlich, dass dieses universale Netzwerk großen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden haben muss. Und wenn man bedenkt, dass sich nirgendwo im Menschen Muskeln und Knochen direkt berühren, sondern alles verbunden ist über Faszienbänder, dann wird die ungeheure Bedeutung deutlich - nicht nur für das harmonische Zusammenspiel aller Körperteile bei Bewegungen, sondern auch bei biochemischen Prozessen. Deshalb bringen Forscher das Bindegewebe mit vielerlei Krankheiten und Schmerzsyndromen in Verbindung, etwa mit Rückenleiden oder Rheuma.

Um die Faszien gesund zu erhalten, gilt eine einfache Regel: „Wer sich nicht bewegt, verklebt“. Aber man sollte nicht immer die gleichen Sportübungen wiederholen, sondern Hüpfen, Tanzen, Schwingen, Dehnen, also immer mal – vorsichtig! - etwas anderes ausprobieren. Denn regelmäßige und vielfältige Bewegung regt das Bindegewebe an und sorgt für das reibungslose Gleiten der Körperteile – damit es erst gar nicht zu Störungen und schmerzhaften Verhärtungen kommt.